Förderung der gesunden psychischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Broschüre

Förderung der gesunden psychischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Über die Recherche

In den letzten Jahren wurde vermehrt diskutiert, ob und inwieweit psychische Belastungsreaktionen und Verhaltensauffälligkeiten bei (Teilgruppen von) Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund häufiger auftreten. Ursachen könnten in belastenden Erlebnissen im Herkunftsland und im Migrationsprozess (zum Beispiel durch Krieg und/oder Flucht) sowie in Deutschland (zum Beispiel durch unterschiedliche Wertevermittlung, Erziehungsstile und Diskriminierungserfahrungen sowohl bei den Zugewanderten wie den hier Geborenen) liegen.

Bei einem Expertenworkshop der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit dem Thema »Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund« im November 2011 wurde festgestellt, dass ein erheblicher Informationsbedarf zu wissenschaftlichen Grundlagen und konkreten Maßnahmen besteht.

Deshalb wurde eine Recherche beauftragt, die zentrale Publikationen zu Ursachen und Epidemiologie von psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund sowie (in dieser Form erstmals) beispielhafte Maßnahmen guter Praxis der Gesundheitsförderung und Prävention zur Förderung der psychischen Gesundheit zusammentragen sollte.

Mit der Ausführung der Recherche wurde die Agentur aHa-Texte Köln beauftragt, die die Arbeiten im Zeitraum September bis Dezember 2012 ausführte. Die vorliegende Übersicht (Stand: Ende 2012) ist das Ergebnis dieser Arbeiten und richtet sich an alle in der Gesundheitsförderung und Prävention Tätige – zum Beispiel Lehrerinnen und Lehrer, Fachkräfte aus den Bereichen Gesundheitsförderung und Erziehung sowie in Jugend(Freizeit)Einrichtungen Tätige –, denen sie Hintergrundinformation, Orientierung und Anregung für die praktische Arbeit geben möchte.

Das methodische Vorgehen, die Auswahlkriterien, Erfahrungen und allgemeinen Ergebnisse der Recherche werden zu Beginn der jeweiligen Kapitel erläutert.

Bei der Recherche hat sich herausgestellt, dass es eine Vielzahl von Aktivitäten (insbesondere auf regionaler Ebene) gibt. Die dargestellten Maßnahmen sind daher als beispielhafte Auswahl zu verstehen, um die unterschiedlichen Strategien und Methoden zu illustrieren. Gibt es noch nicht berücksichtigte Aspekte – insbesondere bei Zugangswegen und Methoden –, so können diese (mit den entsprechenden Hinweisen auf Quellen und beispielhafte Maßnahmen) als Ergänzung zu den Ergebnissen aufgenommen werden.

Aufgaben: Konzeption, Recherche, Texterstellung
Stichworte: Gesundheit, Kinder und Jugendliche, Migration
Auftraggeber: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Jahr: 2013
Umfang: 100 Seiten
Kooperationspartner: Petra Otto (Rechereche, Text)

aHa-Texte
Text, Konzeption und Gestaltung

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